ERSTE SZENE
“...ich glaubte lediglich an Gott...”
HYMNUS
Die Erde erhebe ihren Jubel
Fruchtbare Mutter aller Heiligen
Denn Christus rief Gabriele
Auf seinen Weg
Er wählte für Ihn das Leben
das unter dem Kreuz entspringt
Denn die Welt
Bot ihm nur
Falsche Versprechen
Doch das Herz spürt wie
die mütterliche Kraft
zu ihm kommt
so schaut die Icone auf Gabriel
der für immer verwandelt ist
Amen
Nach der Feier der Vesper zum Todestag von
San Gabriele legt eine junge Frau Zeugnis von der
Heilung, die der Heilige in ihr gewirkt hat, ab.
Junge Frau
...Ihr fragt euch vielleicht, wer ich bin…
Ich bin eine von Euch, lasst mich also von einem besonderen Ereignis
in meinem Leben erzählen. Vor langer Zeit glaubte ich nicht an Gott,
ich dachte nicht nach.
Mein Leben war wie das von allen Anderen
bis zu dem Tag, an dem ich - noch sehr jung - krank wurde...
Die Diagnose war Epilepsie ... ich begann eine Therapie ... doch es genügte
schon, wenn ich ein einziges mal eine Pille vergaß zu nehmen, schon kamen
die Krisen zurück. Alles brach über mir zusammen... Im Jahr 1987 dann erschien
mir mehrmals der hl. Gabriele im Traum und sagte zu mir:
"Schluss mit der
Therapie!".
Meine Eltern sagten mir jedoch, dass ich mit der Therapie weiter machen
müsse, sie waren sehr besorgt. Die Krisen kamen immer stärker und öfter.
Am 31. Juli 1993 träumte ich noch einmal vom hl. Gabriel. Er stellte mir
ein Ultimatum: "Das ist Deine letzte Chance, schluß mit der Therapie!"
Und ich hörte auf, die Pillen zu nehmen.
Von Diesem Moment an fühlte ich mich besser. Die Ärzte rieten mir zwar,
die Therapie fortzuführen, doch ich glaubte einfach nur an Gott.
Ich begann wieder, zu leben...
Nun lese ich die Geschichte des Hl. Gabriele nach, denn ich will mehr verstehen
von seinem Leben, warum wir hier sind, wozu der Tod gut ist,
Und wozu sie gut ist, die Reise unseres Lebens, die schließlich mit dem
Tod endet.
"Februar 1862...
Hochverehrter Signor Sante, möge der Wille Gottes geschehen..."
